Vollständiges, kommentiertes Programm des GenderCamp 2011 mit Links zu den einzelnen Sessions

Programm | GenderCamp 2011 | im ABC Hüll (13.-15. Mai 2011)


Freitag, 7. Mai 2010

               14:30 Uhr – 16:30 Uhr Anreise, Einchecken

>> „FaceBeam“ = Vorstellung per Foto mit „Steckbrief“ inkl. inhaltlicher Statements oder Schlagworten, dass über einen Beamer projiziert wurde

(http://gendercamp.posterous.com/facebeam-vom-gendercamp-2011-im-abchuell )

>> GenderMap (nonverbales brainstorming), sowie

>> Sessionvorschläge auf Metaplan-Karten an einer weiteren Pinnwand

               ab 15.30 Uhr Uhr Kaffee & Kuchen bereit (im Haupthaus)

               16:30 Uhr – 18:30 Uhr: à PLENUM (im Kunstraum) Begrüßung, Infos zum Ablauf, Rückblick auf das GenderCamp 2010, Echo auf das GenderCamp, Prozesse und Projekte, die nach dem letzten GenderCamp initiiert wurden, inkl. politischer Bewertung, etwa: hatr.org (Weblog auf dem sexistische, rassistische, antisemitische und andere diskriminierende Kommentare veröffentlicht und monetarisiert werden, Themensammlung, Rundgang inkl. Geschichte des Hauses

               18:30 Uhr – 20:00 Uhr: Abendessen

               20:00 Uhr – 22:00 Uhr: #Konversationshach (http://gendercamp.posterous.com/konversationshach ): inhaltlicher Auftakt und Kleingruppendiskussion (vom Orga-Team gestaltet): Die Teilnehmenden diskutierten zu jeweils sechs von insgesamt acht Fragen in wechselnden Gruppen:

* Was für politische Utopien habt ihr?

* Was macht ihr im Netz?

* Wer seid ihr im Netz?

* In was für welchen sozialen Netzwerken seid ihr angemeldet und was nutzt ihr am liebsten?

* Wie seid ihr dazu gekommen, euch mit Genderdingsbums zu beschäftigen?

* Wie seid ihr dazu gekommen, euch mit Netzdingsbums zu beschäftigen?

* Was habt ihr zum GenderCamp mitgebracht? (Gegenstände, Fragen, Ideen …)

* Was ist euer Lieblingskommunikationsweg? @-Reply, DM, eMail, Jabber, Brief, Telefon, F2F …

               ab 22:00-00 Uhr: queerfeministische Filme „Natürlich Kai“ und „Renée“, Filmgespräch zum politischen Impact von feminitsischen Filmen

 

Samstag, 8. Mai 2010

               8:30 Uhr – 09:45 Uhr: Frühstück

               10:00 Uhr -10:45 Uhr: Session-Plan für den Tag (PLENUM, Kunstraum), unter anderem aber auch Debatte über den Umgang mit verschiedenen „Wissens- und Kenntnisständen“

11:00 Uhr: Sessions 1 (45 min), kann auch als “Doppelstunde” genutzt werden

>> Leben mit Kind (http://gendercamp.posterous.com/das-leben-mit-kind )

         Geschlechterstereotype Zuweisungen in Bezug auf Kindern sind immer noch so klischeehaft wie eh und je, geschlechtsneutrale Kleidung kaum oder nur sehr teuer zu haben; bisher sind Mikrostategien jenseits des „Babydrags“ kaum vorhanden, bzw. von den Sessionbeteiligten nicht als konkrete Idee formulierter. Die Elternrolle gerät in der Session immer wieder in den Fokus, aber kann e
s sein, dass gesellschaftliche Verantwortung nur auf den unmittelbaren Eltern liegt? Andererseits: wie viele „Erziehungsrechte“ möchte mensch abgeben? Was können Alternativen sein? (Groß)familiäre Betreuung, Unterstützung aus dem Freundeskreis, Hausprojekte, Babysitter-Ringe? Die Session wirft viele spannende Fragen auf, die Anregungen zu zahlreichen neuen Diskussionen für weitere Sessions aufwerfen.

>> Gender & Gaming (http://gendercamp.posterous.com/workshop-gender-und-gaming )

         Die Realität in Computerspielen ist Ausdrucksort gesellschaftlicher Verhältnisse. In der Diskussion stellte sich heraus, dass hier zum Teil dieselben Erfahrungen gemacht werden, die auch außerhalb von Computerspielen gemacht werden. Je nach Spiel sind gesellschaftliche Geschlechterrollen noch zugespitzt und stark reglementiert (z.B. welche Kleidung welchem Geschlecht zuordbar ist, wie welches Geschlecht aussehen darf). Zwangszweigeschlechtlichkeit und Heteronormativität sind allgegenwärtig. Gleichzeitig ermöglichen sekundenschnelles Gender-bending und -switching es, Bewusstsein für die Tradiertheit von Geschlechterverhältnisse und subversive Grenzüberschreitungen zu öffnen.

>> Partizipation an großen Veranstaltungen/Kongressen vs. eigene Veranstaltungen // Diskussion über Mainstream-Räume vs. geschützte Räume (http://gendercamp.posterous.com/mainstream-raume-vs-geschutzte-raume )

         Macht es Sinn, emanzipative Themen in „Mainstream-Räumen“, also etwa auf großen Kongressen wie der re:publika, die als eher hegemonial und vermachtet betrachtet werden, einzubringen? Oder bietet sich eher eine Diskussion in geschützten Räumen an, wo grundlegende Fragen geklärt sind und tiefergehende Diskussionen sind generell eher möglich sind? // Für beide Positionen lassen sich Vor- und Nachteile zusammentragen. Hauptdiskussionspunkt: Grundlegende Feministische Positionen müssen auf großen Veranstaltungen oft immer wieder neu verdeutlicht gemacht und erklärt werden. Aus der Diskussion entspringt die Idee, ein (deutschsprachiges) „Feminismus 101“ zu erstellen, in denen häufig gestellte/aufgeworfene Fragen beantwortet werden und das dann für Vorabklärungen und Diskussionskonsensfindung genutzt werden kann.

>> Bügelperlen / Bastelsession

(http://gendercamp.posterous.com/bugelperlen )

12:00 Uhr: Sessions 2 (45 min)

>> Feministische Interventionen I: Möglichkeiten und Sinn (http://gendercamp.posterous.com/feministische-interventionen-i )

Hauptfrage: Wie können Interessierte erreicht / wachgerüttelt werden? Wie können feministische Perspektiven konstruktiv geäußert werden? Diskussion über Lösungswege durch aktivistische Interventionen (abhängen von sexistischen Plakaten, Verschickung von Schamhaaren an Sexist_innen) bis hin zu institutionellen Beschwerdeformen, Publikationen, rechtliche Aufklärung oder Hinweiszettel / Bewusstseinsschaffung in öffentlichen und geschützten Räumen. Strategien dazu können sein: Kritik entpersonalisieren (Nicht: Du bist sexistisch/rassistisch/homophob, Sondern: Deine Aussage/Handlung/Gedanke war sexistisch/rassistisch/homophob) hilft, Abwehrstrategien zu umgehen; bestimmt Kontexte, Privilegien und Abhängigkeitsverhältnisse können Kritik und Interventionen einschränken und sogar verunmöglichen, kann für den/die Intervenierende/n zu Othering-Prozessen führen

>> hatr.org / Umgang mit antisexistischen, anti*-Troll-Kommentaren in feministischen und anderen Blogs

(http://gendercamp.posterous.com/hatrorg-i )

Nach Anstoß auf dem ersten GenderCamp 2010 entstand nach amerikanischen Vorbild das Sammelblog hatr.org. Auf diesem werden sexistische, rassistische, antisemitische und andere diskriminierende Blogkommentare gesammelt. Vor allem um damit aufzuzeigen, dass diese existieren und um politisch dafür zu sensibilisieren. In der Session wurden Entstehungsgeschichte sowie publizistische und politische Auswirkungen und Reaktionen diskutiert.

               13:00 Uhr – 14:30 Uhr Mittagessen

               14:30 – 16:30 Uhr Sessions 3/4 “Doppelstunde”: Gemeinschaftspodcast „Heiter

Scheitern“ #31 zu „Was macht BarCamps queer?“

(http://gendercamp.posterous.com/gemeinschaftspodcast-heiter-scheitern-31 )

         In einer Fishbowl-Diskussion wurde eine – für alle geöffnete – Folge des Feminist
ischen Podcasts „Heiter Scheitern“ aufgenommen, bei der über queer-politische Perspektiven, feministische Veranstaltungsorganisation, Bildungsprozesse und BarCamps geredet wurde.

               14:30 – 15:30 Uhr Sessions 3 (45 min)

à Feministische Interventionen II: Ausblick (http://gendercamp.posterous.com/feministische-interventionen-ii )

         Agenda: Bringen feministische Interventionen (vgl. Teil 1) was? Oder ists nur abreagieren? Wie kann ich Menschen für Genderthemen interessieren/sensibilisieren? Aus dem Fazit: Wie sensibilisieren? 

 - Provokante Aktionen können auch abschreckend wirken, sollten wir einen Mittelweg antreben? Erklärungswebsite angeben ist hilfreich?

- Vorbilder schaffen, z.B. für Musikerinnen bei Festivals etc. sorgen.

- Vielfalt ist wichtig, jede_r auf ihrem Weg. Wie überregionale Vernetzung schaffen?

- Basiert häufig auf persönlichen Kontakten. local group o.ä.-Strukturen, FEG war auch so angedacht,

- www.feministisches-zentrum.de überregional nutzbar, der Grundstein ist also gelegt.

- Könnte zum Beispiel für koordinierte, überregionale Aktionen genutzt werden, aber auch einfach als Ansprechpartner_in für Feminist_innen vor Ort exisiteren.

>> 3D-drucken, Throwies zur (politischen) Intervention basteln & Schach / Bastelsessions

(http://gendercamp.posterous.com/makerbot )

               15:30-16:30 Uhr Sessions 4 (45 min)

à BarCamps und andere politische Bildungsformate (http://gendercamp.posterous.com/leben-lernen-wohnen-generationsubergreifendes )

         Kurz wird über „das BarCamp in der politischen Bildung“ referiert. Anschließend wird – Ideen aus der Session „Leben mit Kind“ aufgreifend – die Initiation einer generationsübergreifenden Veranstaltung der politischen Bildung für 2012 beraten: unter dem Arbeitstitel „Leben, Lernen, Wohnen“ wir über die Idee eines generationsübergreifendes BarCamps gesprochen, dass im September 2012 in Hüll stattfinden soll. Eine zentrale Frage dabei ist: Wie wird gewährleistet, dass ältere Generationen beteiligt werden? Das BarCamp sollte sich mit  (alternativen) Lebensentwürfen sowie politischen und gesellschaftlichen Konsequenzen, die sich aus Lebens- und Wohnkonzepten ergeben, beschäftigen.

>> Queeres Speedhating

(http://gendercamp.posterous.com/55509240 )

In dieser Übung wurden als angreifend oder grenzüberschreitend eingestufbare Aussagen thematisiert und spielerisch problematisiert. Es ging darum zu lernen mit Situationen umzugehen, in denen man übergriffige oder diskriminierende Sätze an den Kopf geworfen bekommen hat und zu gerne das richtige Argument parat gehabt hätte. Um das zu trainieren, wurde das Queer Speed Hating erdacht.

               16:30 Uhr Kaffee und Kuchen // Parallel: Podcast-Brainstorming, optional

               17:00 Uhr – 19:00 Uhr Sessions 5/6 “Doppelstunde”

>> Privilegien als „Spiel“ (Abwandlung einer Übung der bpb)

               17:00 Uhr-18:00 Uhr Sessions 5 (45 min)

>> Alternative/offene/nichtmonogame Beziehungsformen und deren politisch-gesellschaftliche Dimension

Diese Session war als Austausch über die gesellschaftlichen, privaten und politischen Facetten nicht-normativer, nicht-monoganer Beziehungsformen angelegt. Dabei wurden verschiedene Formen „offener Beziehungen“ ebenso diskutiert wie die Kritik, Menschen, die in polyamor&ouml
;sen Beziehungen leben überheblich z.T. wirken können, da sie postulieren, in der „besseren“ Beziehungsform zu leben.

(http://gendercamp.posterous.com/offener-workshop-zu-offenen-beziehungen-polya )

>> Versionskontrolle mit GIT

GIT ist ein verteiltes Versionsverwaltungssystem: “Eine Versionsverwaltung ist ein System, das zur Erfassung von Änderungen an Dokumenten oder Dateien verwendet wird. Alle Versionen werden in einem Archiv mit Zeitstempel und Benutzerkennung gesichert und können später wiederhergestellt werden.” http://de.wikipedia.org/wiki/Versionskontrolle … In dieser Session wurde neben der Grundlagenvermittlung auch diskutiert, wie dieses Verfahren nicht nur (wie ursprünglich konzipiert) zur Programmierung, sondern auch für das verfassen von Texten etwa für die politische Arbeit oder Bildungsprozesse genutzt werden kann.

(http://gendercamp.posterous.com/versionskontrolle-mit-git )

>> Gesellschaftsformen der Zukunft im Weltall

In dieser Mini-Zukunftswerkstatt wurde die Utopie einer herrschaftsfreien, hochtechnisierten Gesellschaft diskutiert. Dabei stand unter anderen die These zur debatte, dass schon jetzt über eine neue Gesellschaft nachgedacht werden muss, damit wir die jetzigen Probleme nicht mit in den Weltraum schleppen.

(http://gendercamp.posterous.com/gesellschaftsformen-der-zukunft-im-weltall )

               18:00 Uhr – 19:00 Uhr Sessions 6 (45 min)

>> Lalelu, nur der Mensch im Mond schaut zu: Kinderlieder und Geschlechterverhältnisse (http://gendercamp.posterous.com/kinderlieder-und-geschlechterverhaltnisse ): Austausch über Sexismus und andere Ismen in Kinderlieder sowie über positive Beispiele. Dezidiert feministische Kinderlieder scheint es kaum zu geben. Es entsteht die Idee, einen Wettbewerb für (queer-)feministische Kinderlieder zu initiieren und eine Liste für positive Beispiele nicht-sexistischer Kinder sammeln: http://www.genderwiki.de/index.php/Kinderlieder

>> Biotechnologie für alle nutzbar machen (http://gendercamp.posterous.com/biotech-fur-alle )

         Es wurde unter anderem darüber debattiert, inwiefern Biotechnologie emanzipatorische Ansätze für eine Veränderung von Körpern und Gesellschaften darstellen kann. Ein offener Zugang zu Biotechnologien könnte unter anderem dazu beitragen, dass sich Definitionen und Praktiken von Geschlecht und Fortpflanzung ändern würden. Körper sind immer auch Ausdruck gesellschaftlicher Umstände, eine selbstständige Körperveränderung und Nutzung technischer Möglichkeiten könnte als queere Möglichkeit genutzt werden, um Unterdrückungsmechanismen zu entkommen. 19:00 Uhr Abendessen

               20:00 Uhr Sessions 7

>> (Post)Privacy und Privilegien

(http://gendercamp.posterous.com/postprivacy-und-privilegien )

Der Ansatz der „Postprivacy“ vertritt u.a. die These, dass es keine Kontrolle mehr über die Daten gibt, die über eine_n gesammelt werden, deswegen sind Konzepte wie Datenschutz nicht mehr möglich. Jede_r kann selbst entscheiden, was sie veröffentlicht? – Aber wie bewusst gehen die Leute tatsächlich damit um? Und was ist mit dem Verhalten von anderen, die Daten, Fotos usw. von mir veröffentlichen?

Gesellschaftliche Probleme machen das Veröffentlichen von Daten für viele gesellschaftliche Gruppen zum Problem (z.B. Diskriminierung). Dies gilt etwa nicht zuletzt für Menschen mit prekären Aufenthalts- und/oder Beschäftigungsstatus. Kernfrage der Diskussion war: Wer kann sich Postprivacy als Praxis erlauben? Eine individualsitische Herangehensweise bzw. Annahme, dass wir alle als gleiche freie Subjekte ans Internet rangehen und dort unsere Daten preisgeben (oder auch nicht) und dabei z.B. Ressourcen wie Zeit, Wissen vernachlässigen ist wenig hilfreich.

à Musik mischen

                ab 21:00 Uhr Party

 

Sonntag, 15. Mai 2010

                8:30 Uhr-09:45 Uhr: Frühstück 

                style="font-family:Verdana;">10:00 Uhr – 11:15 Uhr: PLENUM Session-Plan für den Tag

(http://gendercamp.posterous.com/sessionplanung-tag-2 )

(http://gendercamp.posterous.com/ruckblick-sonntag-morgen-plenum-stragtegien-i )

Bevor mit der Sessionplanung begonnen werden konnte, wurde ein anonym verfasster Brief einer teilnehmenden Person verlesen. Im Brief wurde eine breite Kritik an anderen Teilnehmenden des GenderCamps formuliert: die verfassende Person erlebte demnach Diskriminierungserfahrungen, Grenzüberschreitung, dominantes Redeverhalten, Unsicherheiten in Bezug auf Umgehen mit Wissensgefällen. Dies wurde auf dem Plenum problematisiert, diskutiert ohne das konkrete Lösungen gefunden werden konnten, zumal nicht allen Anwesenden klar war, was genau gemeint war. In den folgenden Sessions wurde dies weiter aufgegriffen.

                11:15 Uhr – 12:15 Uhr: Session 8 (45 min)

à Gesprächsverhalten auf dem GenderCamp

(http://gendercamp.posterous.com/ruckblick-sonntag-morgen-plenum-stragtegien-i )

Hier wurde die Plenumsdiskussion vertiefend aufgegriffen und eingehend diskutiert, vor allem auch Vorschläge gesammelt, wie mit solchen Situationen auf zukünftigen Veranstaltungen umgegangen werden soll, z.B. mittels: rote/gelbe Karte in Gruppengesprächen; Entlastung des Orga-Teams durch sichtbare Ansprechpartner_innen, thematische Sessions, die die Problematiken aufgreifen.

à Webseiten und Barrierefreiheit

(http://gendercamp.posterous.com/barrierefreie-internetseiten )

Schlechte Nachricht: Es gibt nicht “DAS” “Barrierefreiheits-Plugin”, das ich auf meine Seite hochlade und das alle Probleme für mich löst. Barrierefreiheit erfordert eher ein Umdenken, und sich auf verschiedene Bedürfnisse unterschiedlicher Menschen einstellen (Menschen mit eingeschränkter Seh- Hör- oder Bewegungsfähigkeit, Menschen, die zu epileptischen Anfällen neigen (blinkende/flackernde/sich schnell verändernde Bilder!), Menschen mit posttraumatischen Belastungsstörungen, Eßstörungen (Triggerwarnungen!), …

Gute Nachricht: Vieles ist super einfach hinzubekommen und erfordert keinerlei zusätzlichen Programmierfähigkeiten oder obskures technisches Nischenwissen.

à Religion und Spiritualität vs. gender/queer

(http://gendercamp.posterous.com/religion-vs-spiritualitat-vs-genderqueer )

           Die Frage, ob und wie queere Politik und religiös-spirituelle Praxis sich vereinbaren lassen, stand im Zentrum dieser Session. Dabei wurde etwa andiskutiert, inwiefern es Formen der Spiritualität gibt, die nicht binär operieren und was feministische Theologie ist.

à hachr.org / Brainstorming für „best practices“ zu politischen Fragen/Kommentaren/Beiträgen rund um das Thema Geschlechterverhältnisse. In der Session wurde ein Brainstorming dazu gemacht, ob und wie solche positiven Fundstücke im Netz präsentiert werden können und welchen Sinn das haben könnte.

(http://gendercamp.posterous.com/hachrorg )

                12:00 Uhr – 13:00 Uhr: Session 9 (45 min), oder “Doppelstunde”

à Diversität … und dessen Fehlen auf dem GenderCamp

(http://gendercamp.posterous.com/diversitat )

Die Teilnehmendenschaft des GenderCamps nahmen sich weitestgehend als relativ homogene Gruppe wahr. Dies betrifft zum einen Herkunft, Schicht-/Klassenzugehörigkeit, Sprache, Bildungshintergrund, Normgewicht, Gesundheit, aber auch etwa eine hohe Affinität zum Internet. Wie beim nächsten GenderCamp eine höhere Diversität der Teilnehmer_innen erreicht werden kann wurde in dieser Session thematisiert.

à hatr.org II: konkrete Planungen im weiteren Umgang mit Hasskommentaren

à Schnitzeljagd für Datenvegetarier_innen: Überwachung und Kontrolle im Web 2.0

à Frauen/Lesben/Trans*-only als Ausschluss?

à Genderneutrale vs. Gendersensitive
Sprache

       (http://gendercamp.posterous.com/dokumentation-der-session-uber-sprachverwendu )

„Eine neue Grammatik muss her“: Sprache dient nicht nur der Kommunikation, sondern setzt politische Statements und soziale Ausschlüsse. Alte Sexismen dürfen dabei nicht unter neuer Grammatik „begraben“ werden. Es kann sein, dass neue Begriffe über die Zeit auch männlich verallgemeinert/vereinnahmt wurden. In dieser Session gab es Ausblicke auf Versuche von geschlechtergerechter Sprache.

                13:00 Uhr – 13:45 Uhr: Mittagsessen // optional: Keysigning/Zertifikate (PGP etc.)

                14:00 – 16:00 Uhr: AbschlussPLENUM, Auswertung (Kunstraum)

                16:00 Uhr: Kaffee&Kuchen und Abreise

 

www.gendercamp.de | www.abc-huell.de | gendercamp.posterous.com

Twitter: @gendercamp / @abc_huell | facebook: facebook.com/abchuell

 

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