Digitales Identitätsmanagement oder: Wo bin ich wer?

Anrede:
Eben war ja eine abstraktere Betrachtung jetzt eher die konkretere Frage nach dem “wer bin ich”? Gerade im Bezug auf Pseudonyme, Anonyme und digitale Identitäten.
Erst pseudonym geblogged, dann für den beruflichen Kontext den Bedarf für etwas vorzeigbareres gesehen.

Vorstellungsrunde:
   *
  •  benutzt verschiedene Identitäten für verschiedene Kontexte die aber stark getrennt sind.
  • berufliche Identitäten liegen brach.
    *
        * niemals eindeutige Nickname
        * mochte nicht, dass mensch ihn über die verschiedene Netzwerke hinweg finden kann
        * andere können sich unter dem bürgerlichen Namen mehr vorstellen
    * acid:
    * 
        * lange Zeit auf der Suche nach einem Künstlernamen, dann irgendwann gefunden
        * steht inzwischen auch am Briefkasten
        * ist einfach alles unter dem gleichen Namen zu haben
        * ist auch schon kompliziert genug mit den ganzen Passwörtern
        * verfließt immer mehr.
    *:
        * hat zu dem gegebenen Namen eher das Problem der unverwechselbarkeit
        * mochte Pseudonyme schon von den 90ern
        * ist genervt von sozialen Netzwerken die auf den bürgerlichen Namen bestehen
        * findet alternative-Realitätenmanagement immer schwieriger
    * 
        * hatte einen Hauptnick der nicht mehr so gut gefunden werden möchte
        * findet das praktisch, wenn man Informationen über andere heraus finden kann
        * findet alternatves ReaMag auch schwer
    * 
        * Twitternick der zuviel über das was sagt
        * wird aber trotzdem gefunden
        * Anreiz der Steuerung der Präsentation
    *
        * hat drei digitale Identitäten
        * alten Nick abgelegt weil Teenager
        * wird langsam schwieriger
        * sieht auch das Problem des nachweisens von Stuff in Internet
        * hat auf Facebook 5 verschiedene Listen
    * 
        * findet Identitätsmanagement auch schwierig
        * früher unter Klarnamen (sic!)
        * dann bloggen unter Anonym
        * überlegt über zweiten Facebook-Account
        * traut sich nicht pol. Kommentare abzugeben
    * 
        * bewundert eindeutige digitale Identitäten
        * möchte gerne einen Beruf machen wo sie sein könnte wie sie ist
        * arbeitet im Social Media Bereich
        * war auf dem CommunityCamp die einzige ohne Nachnamen auf dem Namensschild

Diskussion:
acid empfielt Passwortmanager ( http://keepass.info/ ) und spricht sich für soziale Verantwortung.
* jemensch benutzt Passwortschlüssel und will in der aktuellen sozialen Lage nicht so öffentlich erscheinen.
* wunsch nach veränderung durch vorleben
* frei bewegen durch privilegien
* negative Konsequenzen drohen

Danach fiel leider das Internet aus und das Protokoll ging verloren.

Ein Gedanke zu „Digitales Identitätsmanagement oder: Wo bin ich wer?

  1. dethroyed

    acid, ich verstehe das nicht ganz. Was hat denn Keepass mit sozialer Verantwortung zu tun oder meinst du eher den verantwortungsvollen Umgang mit den eigenen Passwörtern? Meines Erachtens ist Keepass nur eine suboptimale Lösung (ich verwende es auch), solange du immer und überall deinen Computer dabei hast. Ich habe meinen Computer oft nicht dabei und bin auch ganz froh darüber. :)

    Antworten

Hinterlasse einen Kommentar zu dethroyed Antworten abbrechen

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind markiert *

Du kannst folgende HTML-Tags benutzen: <a href="" title=""> <abbr title=""> <acronym title=""> <b> <blockquote cite=""> <cite> <code> <del datetime=""> <em> <i> <q cite=""> <strike> <strong>