Wie das was wir sind, (nicht) damit zusammenhängt, wer wir sind, und was das für Beziehungen+Diskurse im Internet bedeutet.

Anrede von Session-Initiatorin, Erwähnung von Intensivierung von Bezügen zu Menschen über mehr Infos zur Körperlichkeit/sexuellen Orientierung und dem gay girl from damascus.

Diskussion:
  • Bestätigung von Intensivierung der Beziehung zu einzelnen durch 
  • nicht omnipräsentes “was” im Netz als Chance
  • automatische Ergänzung der Vorstellung durch Rezipient*innen mit Default-Werten
  • Das “was” als Motivationsfaktor für die Netznutzung
  • Identitätsklau als Belegung der Positionen von marginalisierten Personen
  • Infragestellung des einfachen Identitätswechsels im Internet, das Internet vergisst nichts
  • Analog und Digitales eigentlich ziemlich gleich im Identitätsspiel, Meatspace täuscht nur mehr Essenz vor
  • Das Netz wird vielleicht “weißer” wahrgenommen als gedacht, da nicht konotiertes 
  • Im Analogen leben zeigen wir viel davon was wir sind. Über Kleidung und so
  • Es sind viele Informationen über uns zu sehen
  • Im Internet ist das nicht so, erstmal ist von uns nichts zu sehen
  • Es lassen sich auch falsche Fährten legen
  • Im Analogen sehen wir nicht was die Leute sind, sondern wir glauben etwas über die Personen zu wissen
  • Im Analogen können wir auch die Kleidung wechseln
  • Im Internet können wir auch bestimmte Sachen, wie Bildungsgrad ‘erkennen’
  • Authentizität ist im Internet unter Umständen ein eigener Wert
  • Auch in der analogen Welt können wir unterschiedliche Rollen einnehmen
  • Aus der Perspektive der politischen Ideengeschichte von Frauen ist es schon wichtig zu wissen, dass die Ideen von Frauen kommen
  • Es kann gut sein, dass im Internet eher default-Werte angenommen werden, also männlich weiß…
  • Zeigt sich im Internet vielleicht schon länger, dass das was und wer zusammenwächst
  • Frage: warum wird denn in analog und digital unterschieden, hat es vielleicht etwas damit zu tun, dass wir im Analogen einen Körper als Referenz haben??
  • Denken in der Kategorie “echt” in Frage stellen. Kontinuität im Echtheitsbegriff infrage zu stellend.
  • Ist denn mit dem Analogen wirkliche eine Echtheit, Authentizität verbunden??
  • Körper in’s Spiel zu bringen nicht verkehrt und schon konstituierend. Körper lassen sich nicht bis in’s kleinste dekonstruieren. Wir lebe in einer sozialen Welt und verschiedene Körper bekommen verschiedene Privilegien zugewiesen.
  • Die Körperlichkeit bleibt aber wichtig, weil sie Referenzpunkt für soziale Verhältnisse ist
  • Die Körperlichkeit kann nur egal sein, wenn die Privilegien dafür da sind

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