Heteroperformance in der Öffentlichkeit: Solidarität, RZB und Raumeinnahmen

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Diskussion: Heteroperformance

Bezug auf Artikel “Critical Hetness”

-> die selbstverständlichkeit von knutschen und zärtlichkeiten im öffentlichen raum bei hetero pärchen

Meinungen reihum: (Warum seid ihr hier?)

  • wahrnehmung: in antifa gruppen verstecken von zärtlichkeit
  • Bezug auf GC12: Da sein mit Kindern wurde wahrgenommen als heteroperformance
  • wahrnehmung über (twitter) diskurs #”knutschverbot”: verwunderung über debatte
  • Bezug auf GC12: wahrnehmung da, mit dafür verantwprtlich an heteroperformativ zu sein, da mit (familie und) kindern da. daher verständnis für diskurs (online debatte als nicht kontruktiv wahrgenommen)
  • heteroperformance nicht in erster linie wahrgenommen, sondern eher pärchenperformance wahrgenommen: “Pärchenglück”
  • Mitwahrnehmung im Diskurs, Teil des Diskurses Privilegien wahrzunehmen: Körperlichkeitsfeindlichkeit.
  • Wahrnehmung: Partnerschaftsformen mit Teil des Problems (?)
  • Wahrnehmung des Diskurses auf Twitter: Abwehr der Thematik von Hetero Pärchen “ich werde auch weiterhein öffentlich knutschen.”
  • Angst bei Hetero Beziehung Straight Privilege zu haben, hetero-performance nicht machen wollen

Zwei Pfade: (hauptdiskurse)

-> __Heteronormativität__
-> __Paarnormativität__

Frage: Poly Performance in der Öffentlichkeit wahrnehmung: Poly unterscheided sich in der Praxis oft nicht von Paarperformance, auch begründet durch gesell. Paarnormativität. Wahrnehmung: Poly kann auch sein: Sexuellenperformance (?), und dann mehr “Druck” auf Personen, die keine Beziehungen/Sex haben oder möchten. egal ob 2 oder mehr personen

Wie mit der situation umgehen?

–> Idee: es sollte räume geben mit “hier bitte keine beziehungsperformance”

  • wird als schwierig umzusetzen wahrgenommen
  • Wie sinnvoll ist das? Schön, Raum ohne das was ich nicht will oder habe. aber auch einschränkend. kein rumknutschen? auf dem schoß sitzen? läuft nicht auch viel über blickkontakte/verbales?
  • “Sachen nicht zeigen” -> Nur begrenzte Möglichkeit um es Menschen im selben Raum besser gehen zu lassen.

Stattdessen das System ändern? Was ist mit Freund_innenschaft?

(Polyperformance kann empowernd wirken (?) ) -> aber wie zB asexuelle Menschen darin integrieren?

Was kann mensch ändern? können einzelpersonen das System / Gesellschaft ändern? In Fatalismus verfallen?

-> Könnte es einen solidarischen Raum geben? Beispiel “Flauschecken” und “Kuschelparties” -> Als Form von Zärtlichkeit (?) außerhalb von Beziehungen

zurück zur Heteroperformance: betonen dass heteroperformance nicht hinter paarperfomrance verschwindet. Strategie: die Diskussion mitnehmen, und in räume tragen wo es doch nicht thematisiert wurde.

-> An/Absprechen von verletzlichkeiten

Körperfeindlichkeit in der Debatte vorhanden? als “Totschlag-Argument”

-> Nicht zeigen von Zärtlichkeit nicht wünschenswert -> es sollten sich alle zeigen wie sie es möchten -> Kritisch gesehen: braucht es (mehr) Zärtlichkeiten in der öffentlichkeit? wenn alle knutschen schließt das die aus, die keine zärtlichkeit wollen

Poly als Chance zum Aufbrechen von Mono-(pärchen)-performance?

Poly wird / kann wahrgenommen als neue Norm des -> Zeigens von Zärtlichkeit

Poly wird dann im öffentlichen Raum doch wieder als Hetero(Mono)prächen gelesen, schwierig das sich lesen lassen zu vermeiden.

Es sollte Strukturen geben, in denen es möglich ist, Unbehagen zu äußern mit zB “Kummerkasten”.

Ist ein Fazit möglich?

Schwierig: Von vornherein davon ausgehen, dass es in einem Raum Menschen mit genau den und den Wünschen gibt. “Für andere Leute sprechen”

-> Mehr sensibel sein für Wünsche und aber auch Nicht-Wünsche.

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