queer_feministische ansprüche in subkulturen

Sketchnotes zur Session „Subkultur versus queer-feministische Ansprüche“ auf dem #GenderCamp 2013

Sketchnotes zur Session „Subkultur versus queer-feministische Ansprüche“ auf dem #GenderCamp 2013

  • vlt gerade da mehr fringefühl erwartet, wie reagieren bei enttäuschung? räume nicht mehr nutzen als spontanantwort
  • linke räume: sexismusproblem, nicht automatisch queer_feministisch, wird oft nivht auf diese probleme eingegangen: wir sind doch schon links, wir können doch gar nicht diskriminieren
  • nivht durchgreifen, nivhts dort gegen *ismen sagen
  • gerade bei herrschaftskritischen Ansprpchen schwierig, denn es sollte ja niemand anderes jmd etwas sagen!
  • bei anderen subkulturen (bdsm): konsens als grundprinzip aber manchr wissen vlt nicht, was das heißt
  • wie geht ihr damit um?
  • ansprechen ist ein kraftakt, weggehen oft ein bedürfnis, wenn kraft geht
  • sich in bdsmkreisen als feministin bezeichnen ist schwierig, unheimliches reizwort, wieso?
  • universitätszusammenhang: haben den anspruch sehr auf gleichberechtigung zu achten, wollen dann nicht hören, wo die probleme in ihrem verhalten sind
  • outen als feministin: leute fühlen sich angegriffen, weil sie sich ja schon für anders gehalten haben
  • schwul-lesbische subkultur, die dann spießig bei aussehen sind… anecken bei normverstößen wie anderes aussehen oder zb polyamorie
  • mit einzelpersonen darüber sprechen?
  • kommt natürlich sehr drauf an wo: aber themenabende nach eigenen regeln, problem: vlt kommen genau die nicht… aber immer wieder thematisieren —> kraftakt
  • mit leuten hingehen, die dasselbe fühlen
  • angst, solche menschen nicht zu finden
  • metalkultur: unheimlich diskriminierend, alles ist ganz schrecklich mit allen zusammen gegen die welt, aber nicht mit schwulen metalern! meiden solcher räume
  • statt in die gruppe zu gehen für einzelarbeit, eigene gruppe machen und leute einladen, infomaterial mal liegen lassen
  • zufällige informationsstreuung
  • eigene räume schaffen
  • gegenmaßnamen akut?
  • unangenehm werden, schwierig, da nicht vorstellbar, in gruppen, in denen man sich unwohl fühlt etwas zu machen
  • zuerst vermutlich nicht wohlfühlen, informationsabende, informationen
  • schwierig, wenn man die einzige person ist… konflikt, kann man nie wieder hin, wird vermutlich nie ein schutzraum
  • in öffentlichkeit: mit leuten einzeln reden, diskutieren, eventuell sogar lange zeit
  • solidarisch sein, auch mit gruppen, die nicht da sind
  • leute, die noch nie mit awareness, feminismus etczutun hatten: akzeptieren/unterstützen oft nach erklärung
  • schwierig oft, nicht wütend zu werden, gerade in schutzraum oft sehr schwer
  • hohe toleranzgrenze, viel bohren, häufig uninformiertheit das hauptproblem
  • problem oft nicht, dass leute nicht verstehen, dass sie verletzen, sondern norm ist anders, haben andere vorstellung was eichtig und falsch ist, denken es ist ok über andere zu verfügen, wollen normen durchsetzen rotz verletztheit, um diese normen zu ändern ist kritische masse nötig, atmosphäre muss geschaffen werden in der das nicht ok ist
  • kommt sehr auf menschen drauf an welche diskriminieren, oft mischung aus absicht, fehlendes wissen, fehlendes einfühlungsvermögen, manchmal evtl quatsch mit diesen menschen zu reden
  • natürlich gibt es überzeugungstäter_innen, oft aber tatsächlich uninformiertheit das problem
  • man muss nicht immer nett und leise sein, problem? ’schöner ton’ argument, zwiespalt?
  • meistens zu überrumpelt, gefühlmüberfshren zu sein
  • subkulturen die im alltag diskriminiert werden sollten awareness zumindest auf ihre szene bezogen kennen, aufklärungsarbeit muss doch iwie greifen, nicht im unmittelbaren streit, aber sollte vermittelt werden können, nur wie?
  • ärger muss natürlich iwann raus, aber wenn man überzeugen will, dann isz anschreien keine lösung, ruhiger ton ist sinnvoll
  • ärger rauslassen muss nicht anschreien sein, kann auvhnkörpersprachegestik, etc. sein
  • anderes problem ist nicht outen wollen im universitären kontext z.b. wegen vorurteilen, mensch kann zwar gegen praktiken vorgehen, aber outingfragen sind oft bedrängend
  • kann man nicht sagen,dass das irrelevant ist?
  • leute die outingfragen stellen sind eh schon überzeugt, mensch kann es icht mal bestreiten, selbst verleugnung wird als falsches dementi verstanden, fangfrage!
  • evtl. will mensch sachen nicht dementieren, weil mensch es nicht ist, sonst ’ist’ menschn auf einmal etwas, was man nicht ist
  • menschen gehen sowieso davon aus, dass mensch bis zum outing der norm entspricht, falsches zugeordnet werden fast unvermeidbar. wenn mensch oft sachen anspricht, von denen eins offensichtlich gar nicht betroffen ist, dann werden kritiken oft nicht mehr angenommen, oder eins wird nicht mehr in gruppen gesteckt
  • fazit: welche praxen wurden bis jetzt gesammelt?
  • weggehen_diskutieren_positionieren
  • verbündete suchen
  • räume schaffen, verändern
  • solidarität auch mit nicht anwesenden
  • gruppendynamik beachten, menschen lieber einzeln ansprechen (einwand: je nach raum schwierig nur mit einzelnen menschen zu sprechen, weil mensch ja oft wegen dem gruppenaspekt hingeht und einzelpersonen nicht kennt)

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