Archiv für den Monat: Mai 2013

queer_feministische ansprüche in subkulturen

Sketchnotes zur Session „Subkultur versus queer-feministische Ansprüche“ auf dem #GenderCamp 2013

Sketchnotes zur Session „Subkultur versus queer-feministische Ansprüche“ auf dem #GenderCamp 2013

  • vlt gerade da mehr fringefühl erwartet, wie reagieren bei enttäuschung? räume nicht mehr nutzen als spontanantwort
  • linke räume: sexismusproblem, nicht automatisch queer_feministisch, wird oft nivht auf diese probleme eingegangen: wir sind doch schon links, wir können doch gar nicht diskriminieren
  • nivht durchgreifen, nivhts dort gegen *ismen sagen
  • gerade bei herrschaftskritischen Ansprpchen schwierig, denn es sollte ja niemand anderes jmd etwas sagen!
  • bei anderen subkulturen (bdsm): konsens als grundprinzip aber manchr wissen vlt nicht, was das heißt
  • wie geht ihr damit um?
  • ansprechen ist ein kraftakt, weggehen oft ein bedürfnis, wenn kraft geht
  • sich in bdsmkreisen als feministin bezeichnen ist schwierig, unheimliches reizwort, wieso?
  • universitätszusammenhang: haben den anspruch sehr auf gleichberechtigung zu achten, wollen dann nicht hören, wo die probleme in ihrem verhalten sind
  • outen als feministin: leute fühlen sich angegriffen, weil sie sich ja schon für anders gehalten haben
  • schwul-lesbische subkultur, die dann spießig bei aussehen sind… anecken bei normverstößen wie anderes aussehen oder zb polyamorie
  • mit einzelpersonen darüber sprechen?
  • kommt natürlich sehr drauf an wo: aber themenabende nach eigenen regeln, problem: vlt kommen genau die nicht… aber immer wieder thematisieren —> kraftakt
  • mit leuten hingehen, die dasselbe fühlen
  • angst, solche menschen nicht zu finden
  • metalkultur: unheimlich diskriminierend, alles ist ganz schrecklich mit allen zusammen gegen die welt, aber nicht mit schwulen metalern! meiden solcher räume
  • statt in die gruppe zu gehen für einzelarbeit, eigene gruppe machen und leute einladen, infomaterial mal liegen lassen
  • zufällige informationsstreuung
  • eigene räume schaffen
  • gegenmaßnamen akut?
  • unangenehm werden, schwierig, da nicht vorstellbar, in gruppen, in denen man sich unwohl fühlt etwas zu machen
  • zuerst vermutlich nicht wohlfühlen, informationsabende, informationen
  • schwierig, wenn man die einzige person ist… konflikt, kann man nie wieder hin, wird vermutlich nie ein schutzraum
  • in öffentlichkeit: mit leuten einzeln reden, diskutieren, eventuell sogar lange zeit
  • solidarisch sein, auch mit gruppen, die nicht da sind
  • leute, die noch nie mit awareness, feminismus etczutun hatten: akzeptieren/unterstützen oft nach erklärung
  • schwierig oft, nicht wütend zu werden, gerade in schutzraum oft sehr schwer
  • hohe toleranzgrenze, viel bohren, häufig uninformiertheit das hauptproblem
  • problem oft nicht, dass leute nicht verstehen, dass sie verletzen, sondern norm ist anders, haben andere vorstellung was eichtig und falsch ist, denken es ist ok über andere zu verfügen, wollen normen durchsetzen rotz verletztheit, um diese normen zu ändern ist kritische masse nötig, atmosphäre muss geschaffen werden in der das nicht ok ist
  • kommt sehr auf menschen drauf an welche diskriminieren, oft mischung aus absicht, fehlendes wissen, fehlendes einfühlungsvermögen, manchmal evtl quatsch mit diesen menschen zu reden
  • natürlich gibt es überzeugungstäter_innen, oft aber tatsächlich uninformiertheit das problem
  • man muss nicht immer nett und leise sein, problem? ’schöner ton’ argument, zwiespalt?
  • meistens zu überrumpelt, gefühlmüberfshren zu sein
  • subkulturen die im alltag diskriminiert werden sollten awareness zumindest auf ihre szene bezogen kennen, aufklärungsarbeit muss doch iwie greifen, nicht im unmittelbaren streit, aber sollte vermittelt werden können, nur wie?
  • ärger muss natürlich iwann raus, aber wenn man überzeugen will, dann isz anschreien keine lösung, ruhiger ton ist sinnvoll
  • ärger rauslassen muss nicht anschreien sein, kann auvhnkörpersprachegestik, etc. sein
  • anderes problem ist nicht outen wollen im universitären kontext z.b. wegen vorurteilen, mensch kann zwar gegen praktiken vorgehen, aber outingfragen sind oft bedrängend
  • kann man nicht sagen,dass das irrelevant ist?
  • leute die outingfragen stellen sind eh schon überzeugt, mensch kann es icht mal bestreiten, selbst verleugnung wird als falsches dementi verstanden, fangfrage!
  • evtl. will mensch sachen nicht dementieren, weil mensch es nicht ist, sonst ’ist’ menschn auf einmal etwas, was man nicht ist
  • menschen gehen sowieso davon aus, dass mensch bis zum outing der norm entspricht, falsches zugeordnet werden fast unvermeidbar. wenn mensch oft sachen anspricht, von denen eins offensichtlich gar nicht betroffen ist, dann werden kritiken oft nicht mehr angenommen, oder eins wird nicht mehr in gruppen gesteckt
  • fazit: welche praxen wurden bis jetzt gesammelt?
  • weggehen_diskutieren_positionieren
  • verbündete suchen
  • räume schaffen, verändern
  • solidarität auch mit nicht anwesenden
  • gruppendynamik beachten, menschen lieber einzeln ansprechen (einwand: je nach raum schwierig nur mit einzelnen menschen zu sprechen, weil mensch ja oft wegen dem gruppenaspekt hingeht und einzelpersonen nicht kennt)

Heteroperformance in der Öffentlichkeit: Solidarität, RZB und Raumeinnahmen

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Diskussion: Heteroperformance

Bezug auf Artikel “Critical Hetness”

-> die selbstverständlichkeit von knutschen und zärtlichkeiten im öffentlichen raum bei hetero pärchen

Meinungen reihum: (Warum seid ihr hier?)

  • wahrnehmung: in antifa gruppen verstecken von zärtlichkeit
  • Bezug auf GC12: Da sein mit Kindern wurde wahrgenommen als heteroperformance
  • wahrnehmung über (twitter) diskurs #”knutschverbot”: verwunderung über debatte
  • Bezug auf GC12: wahrnehmung da, mit dafür verantwprtlich an heteroperformativ zu sein, da mit (familie und) kindern da. daher verständnis für diskurs (online debatte als nicht kontruktiv wahrgenommen)
  • heteroperformance nicht in erster linie wahrgenommen, sondern eher pärchenperformance wahrgenommen: “Pärchenglück”
  • Mitwahrnehmung im Diskurs, Teil des Diskurses Privilegien wahrzunehmen: Körperlichkeitsfeindlichkeit.
  • Wahrnehmung: Partnerschaftsformen mit Teil des Problems (?)
  • Wahrnehmung des Diskurses auf Twitter: Abwehr der Thematik von Hetero Pärchen “ich werde auch weiterhein öffentlich knutschen.”
  • Angst bei Hetero Beziehung Straight Privilege zu haben, hetero-performance nicht machen wollen

Zwei Pfade: (hauptdiskurse)

-> __Heteronormativität__
-> __Paarnormativität__

Frage: Poly Performance in der Öffentlichkeit wahrnehmung: Poly unterscheided sich in der Praxis oft nicht von Paarperformance, auch begründet durch gesell. Paarnormativität. Wahrnehmung: Poly kann auch sein: Sexuellenperformance (?), und dann mehr “Druck” auf Personen, die keine Beziehungen/Sex haben oder möchten. egal ob 2 oder mehr personen

Wie mit der situation umgehen?

–> Idee: es sollte räume geben mit “hier bitte keine beziehungsperformance”

  • wird als schwierig umzusetzen wahrgenommen
  • Wie sinnvoll ist das? Schön, Raum ohne das was ich nicht will oder habe. aber auch einschränkend. kein rumknutschen? auf dem schoß sitzen? läuft nicht auch viel über blickkontakte/verbales?
  • “Sachen nicht zeigen” -> Nur begrenzte Möglichkeit um es Menschen im selben Raum besser gehen zu lassen.

Stattdessen das System ändern? Was ist mit Freund_innenschaft?

(Polyperformance kann empowernd wirken (?) ) -> aber wie zB asexuelle Menschen darin integrieren?

Was kann mensch ändern? können einzelpersonen das System / Gesellschaft ändern? In Fatalismus verfallen?

-> Könnte es einen solidarischen Raum geben? Beispiel “Flauschecken” und “Kuschelparties” -> Als Form von Zärtlichkeit (?) außerhalb von Beziehungen

zurück zur Heteroperformance: betonen dass heteroperformance nicht hinter paarperfomrance verschwindet. Strategie: die Diskussion mitnehmen, und in räume tragen wo es doch nicht thematisiert wurde.

-> An/Absprechen von verletzlichkeiten

Körperfeindlichkeit in der Debatte vorhanden? als “Totschlag-Argument”

-> Nicht zeigen von Zärtlichkeit nicht wünschenswert -> es sollten sich alle zeigen wie sie es möchten -> Kritisch gesehen: braucht es (mehr) Zärtlichkeiten in der öffentlichkeit? wenn alle knutschen schließt das die aus, die keine zärtlichkeit wollen

Poly als Chance zum Aufbrechen von Mono-(pärchen)-performance?

Poly wird / kann wahrgenommen als neue Norm des -> Zeigens von Zärtlichkeit

Poly wird dann im öffentlichen Raum doch wieder als Hetero(Mono)prächen gelesen, schwierig das sich lesen lassen zu vermeiden.

Es sollte Strukturen geben, in denen es möglich ist, Unbehagen zu äußern mit zB “Kummerkasten”.

Ist ein Fazit möglich?

Schwierig: Von vornherein davon ausgehen, dass es in einem Raum Menschen mit genau den und den Wünschen gibt. “Für andere Leute sprechen”

-> Mehr sensibel sein für Wünsche und aber auch Nicht-Wünsche.

Diskussionen und Entscheidungsfindung in (großen) Gruppen

Bei wenigen Leuten und wenn Meinungen weniger Kontrovers sind, muss sich meist weniger Gedanken über formale Kommunikationsformen gemacht werden.

Für das GenderCamp wurde sich bspw. schnell auf die Verwendung von Handzeichen und Redelisten geeinigt. Weil das auch im letzten so gemacht wurde? Weil es am einfachsten ist? Gibt es (keine) Alternativen?

Wie kann mit (großen) Gruppen diskutiert werden?

Hierarchie-nie: Kritik am Plenum: große Plena können keine konkreten Ergebnisse vorweisen. Vorschläge aus dem Reader (ab. S. 27): * Gemeinsame Brainstormings und Tuschelrunden * Trainings * Thematische Anlaufpunkte

Meinungen und Ideen müssen gesagt und entwickelt werden können. Dazu braucht es Raum.

Freie Kommissionsbildung: alle die über ein Thema reden wollen, treffen sich zur Diskussion und machen Vorschläge zur Entscheidungsfindung. In einigen Fällen gibt das Plenum vorher der Kommission das Votum, die Entscheidung fällen zu können.

Fishbowl Diskussion:

erweiterte Podiumsdiskussion, bei dem einige (oder alle) Plätze des „Podiums“ rotieren und von Teilnehmenden/Zuhörenden eingenommen werden. Ist wesentlich kommunikativer und partizipativer als Podiumsdiskussion. Nachteil: manche bleiben einfach sitzen, nehmen (zu) viel Raum ein…

Redelisten: Prinzipiell ein gutes Mittel gegen Dominantes Redeverhalten. Im Idealfall kann ggf. auch schon das bewusstsein darüber zu Veränderungen führen: Führen von Redelisten kann die Redelistenführenden selbst von der Beteiligung an der Diskussion ablenken. Rollenaufteilung muss hier reflektiert werden.

Moderation: Kann sinnvolles Mittel zur Strukturierung der Diskussion sein, Diskussion “auf Trab” halten (zum Beispiel Sessionplanung). Neutralitaet ist aber nicht immer gegeben. Bei einer Diskussion ohne Moderator_in besteht auch die Gefahr, dass eine_r implizit (freiwillig oder unfreiwillig) zur Moderator_in wird.

OpenSpace

Open Space (englisch für „geöffneter“, „offener“ oder auch „weiter Raum“) oder Open Space Technology ist eine Methode der Großgruppenmoderation zur Strukturierung von Konferenzen. Sie eignet sich für Gruppen von etwa 50 bis 2000 Teilnehmern. Charakteristisch ist die inhaltliche und formale Offenheit: Die Teilnehmer geben eigene Themen ins Plenum und gestalten dazu je eine Arbeitsgruppe. In dieser werden mögliche Projekte erarbeitet. Die Ergebnisse werden am Schluss gesammelt. Wichtig ist eine Infrastruktur, die die Umsetzung der entstandenen Projektideen organisiert, denn Open Space kann in kurzer Zeit eine große Vielfalt von konkreten Maßnahmen produzieren.

Blitzlichtrunden/Feedbackrunden

Entscheidungsfindung

  • basisdemokratische Abstimmung
  • Konsensentscheidungen: alle müssen einverstanden sein, es wird so lange diskutiert, bis alle zufrieden/überzeugt/überredet sind. Kann langwierig sein. Funktioniert eher mit kleinen Gruppen.
  • Vetorecht
  • Wahl eines/einer Delegierten mit Entscheidungsbefugnis
  • Losen: Vielleicht geeignet zur Alternativenwahl, Reihenfolgen bestimmen, Aufgaben verteilen

Gewaltfreie Kommunikation

Eine Einführung in die gewaltfreie Kommunikation nach Rosenberg.

  • Vier Schritte: Beobachtung, Gefuehle, Beduerfnisse, Bitte/Handlungsimpuls (das steht aber auch auf der Tafel)
  • Perspektiven: Selbstbeobachtung, Zuhören, Mitteilen

Übungen:

  • Zwei Listen erstellen: Gefühle, Bedürfnisse. Diskussion bzgl Unterscheidung/Trennung
  • Versuchen, eigene Gefuehel waehrend der Session wahrzunehmen. Fazit: Ist garnicht so einfach.
  • Empathische vs. non-empathische Reaktion.
  • HardToHear-Saetze verstehen, Kritik raushoeren, Gefuehle und Beduerfnisse dahinter verstehen?

Die Schakalohren hoeren die Kritik, die Giraffenohren die Gefuehle. Giraffen haben ein starkes Herz!

  • Beispiele: Lehrbuchtypische und gender-/feminismusbezogene

Kritik an GfK:

  • nicht immer anwendbar
  • Gefühle anderer raten kann als aufdringlich erfahren werden
  • Gefühle und Beduerfnisse raten kann zuschreibend und Normen entwerfend wirken
  • keine Motivation, sich mit eigenen Gefühlen auseinander zu setzen verhindert Effektivitaet und ist nicht von allen erwuenscht

Hausaufgabe:

Schritt 1-4 bewusst mit einem schoenen Erlebnis auf dem GC verknuepfen

Pinnwand zur GFK-Session

Feministische Diskussionskultur – Wer ist solidarisch mit wem?

Gründe für Probleme in netzfeministischen Diskursen Gründe für Probleme in netzfeministischen Diskursen

Beispiele angeben, um greifbar zu machen, um welche Art von Diskussionen es gehen soll:

  1. Slut Walks
  2. Klassismus
  3. Critical Whiteness
  4. Femen
  5. Alice Schwarzer
  6. Julian Assange

Frage: Was war die Klassismusdiskussion? Kurz erklärt, aber es soll mehr um generelle Mechanismen von Konfliktentstehung_eskalation gehen

  • Es soll nun darum gehen, wie Diskussionen. eskalieren konnten
  • Abstimmung: Karten oder Diskussion? —> Karten!
  • Gesucht werden mögliche Ursachen fūr Eskalation der Streitigkeiten, jede_r Teilnehmer_in schreibt mögliche Gründe auf Karten, werden eingesammelt

Ergebnisse am Flipchart:

  • Dominante Redner_innen Positionen
  • Unterschiedliche Wissens_erfahrungshintergründe (3x)
  • Überzeugung über die eigene Integrität
  • Persönliche Überzeugtheit, Mangel an Kompromissbereitschaft
  • Fehlendes Hintergrundwissen
  • Gesellschaftl. Kontext
  • Anonymität
  • Komplexe Verletzlichkeiten
  • Privilegien nicht reflektieren wollen_können
  • Unbeabsichtigt Grenzen verletzen
  • Teilweise hineindrücken des_der Diskussionspartners_in ins ’feindliche Lager’ aufgrund von Triggerwörtern
  • Unterschiedliche Situationen erlebt, Menschen können nicht nachvollziehen. Awareness schaffen!
  • Gefühl trotz erklärender Texte nicht verstanden zu werden, Gefühl von Ärger und Wut
    1. vs 3. Welle
  • Nur Text, Interpretationsschwierigkeiten
  • Gegeneinander Ausspielen durch Medien
  • Aneinander vorbeireden
  • Definitionsmacht, Deutungshoheit, Recht haben wollen
  • EGO
  • Solidarisierung aufgrund von Freund_innenschaften
  • Unterschdl. Theoretische_erfahrungsbasis
  • Unterschdl. thematische Schwerpunkte
  • Versch. Ziele
  • Menschen fühlen sich angegriffen
  • Hierarchien innerhalb feministischer Zusammenhänge
  • Unterschdl. Ziele (Empowerment, Aktivismus)

Fragen dazu?

  • 2./3. welle? 2. ist 70er jahre grob, 3. aktuell / redebeitrag:welleneinteilung evtl. kritisch sehen!

Grobe ordnung der Zettel nach Überbegriffen

Lösungsvorschläge?

  • Problem: Prominente Redner_innen diskutieren, Teilehmer_innen nicht teil der debatte, können diskurs nicht verändern
  • leuten die hier sind haben aber interesse daran mit zudiskutieren, man muss nicht zentrale person einer debatte sein um über diskursverhalten zu diskutieren
  • kern des problems evtl. prominente personen, abschreckende wirkung auf andere, evtl. mehr einmischen? debatte wird zwar von prominenteren menschen geführt, aber nicht abschrecken lassen, einmischen!
  • fühlen sich alle fähig sich einzumischen? mensch traut sich nicht in diskussion einzusteigen,strukturelles problem, oder persönliches?
  • darf nicht mit dominant werden einhergehen, prominente redner_innen müssen schritte zurück gehen um fronten aufzuweichen, sind vllt. berechtigt ’da vorne’, verdrängen aber in den ’mainstream medien’ andere menschen
  • schwerpunkt soll auf innerfeministischem diskurs liegen, vorheriger beitrag fatalistisch gemeint?
  • nein, aktueller zustand ist schade, aktueller zustand sollte verändert werden, prominente personen wie alice schwarzer sind nicht hier auf dem gendercamp
  • vertreten galleonsfiguren ihre meinung, oder nur profilierungswunsch? medien ’schönen’ gerne dinge je nach zielgruppe
  • verständnisfrage: erwartung war innerfeministische diskurse innerhalb d. internets zu diskutieren?
  • aber blogger_innen haben auch prominenz entwickelt, ’wandern’ in mainstreammedien, diskutieren dann wieder unter sich, sollen ’zur basis’ zurückkommen
  • zustimmung, innerhalb der feministischen szene gibt es hierarchien, ziel sollte nicht prominente herausstellung von menschen sein, sondern beteiligung aller, hierarchien abbauen
  • frage: sinnvoll strategien/punkte sammeln, warum sich menschen nicht trauen, wie bauen wir möglichst hierarchien ab? evtl. mit karten sammeln?

Evtl. vorher mehr diskussion um für sich selbst gedanken zu ordnen?

vorschlag: eins der themen aufgreifen, drüber diskutieren? sinnvoll?

  • thema sollte nicht diskutiert werden, mehr wie diskutiert wurde!
  • alice schwarzer, femen, slutwalk können zusammengefasst werden?
  • erklärung: slut walk problematik ausgelöst durch femen, alice schwarzer unterstützt
  • einwand: nicht das thema diskutieren!
  • verwirrung im plenum, lieber allgemeine diskussion als konkrete beispiele
  • einfacher wäre bei einem beispiel zu bleiben, wäre einfacher, wenn sessionleiter_innen entscheiden über welches thema wir diskutieren
  • motivation war mehr evtl. strategien zu entwickeln die heterogenität zu verwischen, keine zersplitterung, sondern solidarität?
  • meinungen hätten vllt. nicht so heterogen sein müssen, nicht mit kleinigkeiten beschäftigen, sonst fehlen kapazitäten das system zu ändern, vllt. steckt eine taktik dahinter?
  • verschwörungstheoretiker kram, problematisch!
  • muss niemand wirklich dahinterstehen, konflikte werden provoziert, um verkaufszahlen in die höhe zu treiben, julian assange/femen konflikte wurden nicht geplant, sondern es wurde ausgespielt, dass das feministische lager rassistischen positionen entwickelt, z.b. herabschauen auf russland, bei assange ’vergewaltigungsmythen’ werden in den medien präsentiert, schaffung von konflikten
  • grosse diskussionen entstehen oft in kleinen meinungsverschiedenheiten, das erste problem ist evtl. das im medium ’text’ missverständnisse leicht entstehen, beleidigungen anonym leichter, frontenbildung erst durch aufschaukeln kleinerer konflikte, zeitung wollen nicht unbedingt, dass das ein skandal wird, sondern ’helfen’ beim aufschaukeln
  • problem sind evtl. mehr, das ideologische kämpfe entstehen, eigene wut, etc. verhindert sachliche diskusssion, lieber zurückhaltung üben, andere meinung annehmen, sonst keine konstruktive diskussion möglich
  • schade das textform internet so abgewertet wird, weil dort gerade die chance besteht das menschen sich trauen, stattdessen werden hierarchien gebildet
  • es darf keine harmonie der harmonie wegen geben, konflikte müssen ausgetragen werden, frage ist wie?
  • konflikte müssen ja nicht in harmonie enden, man muss sich aber auch nicht angegriffen fühlen
  • versachlichung sinnvoll, bis zwei standpunkte geklärt, dann ’kann man sich immer noch anschreien’
  • hemmschwelle im internet niedriger um leute zu beleidigen, aber diskussion im internet erst entstanden durch aktionen ’drausssen’, beispiel für das aufbauschen von internen streits anhand von verschwörungstheorien, aber führt nicht zur klärung, schafft nur zwei lager

zeit zu ende, zum lösungsanssätze sammeln morgen weiter?

Liquid Anarchy #lqnrk

Einführung: Angelehnt an Liquid Democracy

  • Kann man Liquid Democracy dezantralisieren?
  • Offenes Systhem
  • Kein zentraler Server
  • “Subscriptions”
  • kein Enscheidungszwang

Liquid Anarchy als Verallgemeinrung von Liquid Democracy?

Fragen / Antworten

  • Kritische Menge an Ja/Favorisierungen (aus dem eigenem Umfeld)
  • Man wählt keinen direkten Vertreter sondern System errechnet aus den Menschen mit denen man in einem Knoten verbunden ist die häufigste Antwort.
  • Verschiedene waehlbare Krieterien zum Übernehmen von Entscheidungen der “Subscriptions”. Letztes Wort verbleibt immer beim Node selber, d.h. “automatische” Entscheidungen koennen immer ueberschrieben werden.
  • Frau koennte zB festelegen, dass bei einer kritischen Masse von 10 Zustimmungen die Entscheidung uebernommen wird.
  • System hat eine Eigendynamik, die Menschen die ich subscribe, haben auch Menschen subscribed. Die größere Flexibilität erlaubt es aber auf unerwünschte Entscheidungen und Dynamiken schneller zu reagieren.
    W* ann ist eine Entscheidungsfindung abgeschlossen? Fristen und prozentuale Anteile sind denkbar – Idee ist aber eher Dezentralisierung – also keine “Superknoten” (Staaten).

System vs Mensch, Wahlsysteme allgemein

Importiert von Kamera - 20130512-1101

 

Importiert von Kamera - 20130512-1101-1

HOchschulPOlitik zur Gleichstellung

  1. Frage: wie ist das Verhältnis HOPO- Staat? Unterschiedliche Bundesländer ermöglichen verschiedene Organisation durch Fachschaften und Hochschulgruppen variiert zwischen Eigenverantwortung der Fachschaften und Kontrolle von Sammelgremien. Sonderfall: Bayern erlaubt keinen ASTA,“exekutiv“= Unileitung nerven. Anmerkung: Mitgliedschaft beim FZS könnte helfen
  2. Gender in der Lehre ( in Bielfeld )vom Uni-Gleichstellungsbüro, eine Referentin wurde eingeladen, die Multiplikator_innen (Menschen die was zu sagen haben) schulen soll. Problem: obere Ebenen finden „Gleichstellung“ pro forma gut, bei einzelnen Lehrenden beruht dies allerdings auf Freiwilligkeit; Hapert vielleicht eher an Kompetenzen und Bereitschaft – in neuen Studienortungen muss es den Bereich „Gender“ geben
  3. Unterrepräsentation von Frauen!!
  4. TU Berlin hatte beabsichtigt einen Frauen-AStA (alles Frauen), entgegen Kritik im Vorab (z.B. es nicht genügend Frauen für die Referate) hat alles funktioniert. Auf Fachbereichs-Ebene Problem: Frauen werden als Gutachterinnen für Berufungskommissionen nicht eigeladen…. Problem: in Mathe scheinen die Frauen ihr Geschlecht „abzugeben“ (Mathe hat ja angeblich nichts mehr mit ihrem Frau-sein zu tun) Mensch könnte mit „Gender als Science“-Kursen einwirken – allerdings nehmen das nur Studies wahr, die sich ohnehin schon dafür interessieren – Leute, die es nicht interessiert, sind schwer zu mobilisieren – UNI Bielefeld hat Infostände – Hamburg hatte eine Frauenhochschulwoche – Darmstadt hatte mal eine „emanzipatorische Tüte“ geplant (z.B. mit Missy Magazin und anderen kostenlosen) als Gegenpol zu unicum Tüten → wenn sich mehrere UNIs zusammen tun, könnte große Sonderauflage einer feministischen Zeitung gedruckt werden, eher Missy, weil niedrigschwelliger Flyer und Banner mit catchy Sprüchen und Bildern (z.B. „wann hast du deinen Eltern gesagt, dass du hetero bist?“ „GeGut“ (satt Geschlecht) auf feminist-in.net ein forum zur weiteren Planung der Zeitschriftenaktion einrichten und weitere Ideen sammeln Problem: Frauenbeauftragte ist uniformiert
  5. Bielefed hat Frauen-Café, mehrere Referate zu dem Thema (z.B. Probleme mit Lehrenden), Versuch: Studentenwerk in Studierendenwerk zu benennen ist gescheitert. Erfahrung in Österreich: alle Studierenden müssen mindestens 2 gender-spezifische Kurse belegen (Fachunabhängig)
  6. Referat „Gleichstellung“ und „Referat gegen Rassismuss und Fremdenfeindlichkeit“ direkte Möglichkeiten sind begrenzt

Sichtbarkeit

Sketchnotes zur Session „Sichtbarkeit“ auf dem #GenderCamp 2013

Uniprojekt zu sichtbarkeit als politische Praxis. Es ging um einen Film zu Lesbischemleben in den 70er.

Sichtbarkeit ist nie einfach gegeben sie wird (re)produziert. Sichtbarkeit erzeugt immer Unsichtbarkeit.

Sichtbarkeit ungleich Teilhabe, sondern evtl. (mehr) diskriminierung. Theorie von Johanna Schaffner :

Schlüsselfragen:

  • Wer?
  • Warum?
  • In welchem Raum?

Wie jemand oder etwas dagestellt wird hängt mit den Normen in einem Raum zusammen.

Anerkennende Sichtbarkeit: Kritik daran wie Wertung geschied-soll Hinterfragt werden

Filme:

„Zwischen Zärtlichlichkeit und Rebellion.“: * Die meisten Leben sind Prostituierte… * Lesben sind nur Opfer von Männern…

„Und wir nehmen uns unser Recht“: Gruppe der HAW-Selbstdarstellung Selbstbezeichung als Schwul-als Reclaiming

HAW in beiden Filmen. Der erste Film war eine schlecht Erfahrung. Der zweite Film war eher eine Gegendarstellung. Film und Sichtbarkeit als ausgangspunkt für Vernetzung und Gründung neuer Treffs. Die Person die sich Darstellt zeigt dabei immer auch wie alle anderen Repressentiert werden.

Die Gesellschaft sollte auch dann an Menschen zu denken die nicht Sichtbar sind. -Ist das schon Queer? Anschließend eine Diskussion über Aktuelle bezüge.

Fem(me)ine Praktiken in Zeiten von Postgender: Politische Kampfansage? Nailart, eine Einführung

Es gibt Unterschiedliche Sorten von Nagellack: Manche decken schlecht, manche besser. Allerdings lässt sich dadurch unterschiedliche Effekte erzielen. Es wird hauptsächlich unterschieden in “Jelly” und “Creme”-Lacke. Erste sind weniger deckend und in knalligen Farben. Creme-Nagellacke decken gut, hier reicht manchmal eine Schicht. Allerdings ist das Auftragen schwieriger, da es schnell Streifen gibt.

Beispiel: Mit dünneren Lacken lässt sich zB ein “Glitter-Sandwich” machen. Also zwischen 2 Schichten Jelly-Lack eine Schicht Glitzer-Nagellack. Für den “Ombre-Effekt” einfach die Nägel in einer Farbe lackieren und dann eine zweite Farbe mit einem Schwämmchen (Stück vom Putzschwam) auftupfen. Unterlack ist IMMER gut. So verfärben sich die Nägel nicht durch den Farblack und Lacke mit Glitzer lassen sich besser entfernen.

Ideen wurden gesammelt zur besten Glitzer-Lack Entfernung: -> Wattepad mit NL Entferner tränken und Nagel ca 5-10 Min einweichen lassen. Fertig. -> Andere Idee: abziehbaren Unterlack verwenden. Der hält allerdings auch nur einen Tag.

Was bedeutet Nägel lackieren für eins?

Beispiel für Blogs, die sich nur mit Mail Art beschäftigen: retro Gaming http://www.mayapixelskaya.com/Gallery.aspx?g=Street-Fighter-Nail-Art

neues, feministisches Nail Art Blog: The LADIY VARNISHES http://ladiyvarnish.tumblr.com

Diskurs: Feministischer Ansatz von Nailart / Nägel lackieren?

Wahrnehmung ist: Nagellack als ausdrücklich weiblich wahrgenommen (?).

Beispiel von mattem Unterlack: “Auch für Männer geeignet!” -> Warum muss extra betont werden für Männer?

Nagellack unter bestimmten seltenen Umständen bei Männern akzeptiert (?) : Schutzlack, beispiel “männlichen” Farben, Schwarzer Naggellack bei Metal hörenden Männern.

Nail Art / Nagellack als performative Praxis: Nicht als Rollenzuschreibung verwenden (?) sondern als spielerische bewusste Entscheidung

Nagellack und Make-up für Aufmerksamkeit, gegen das nicht-wahrgenommen werden als frau* werden.

Wahrgenommene Männerpraxis: Männer mit abgeplatztem Nagellack. Diskussion “Matter Unterlack auch für den Mann”: Was war die Motivation dahinter?